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Wirtschaftswissenschaften

Studi-Ticker Welcher Lerntyp bist du? Last-Minute-Lerner Streber Chillkröte Wirtschaftswissenschaften Zum Semesterstart Editorial Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich entschieden, BWL zu studieren. Eine gute Wahl! Warum BWL studieren und welche Berufsaussichten hat man? Betriebswirtschaftslehre ist das beliebteste Studium in Deutschland mit über 200.000 Studierenden. Dafür gibt es gute Gründe. Das generalistisch angelegte BWL-Studium qualifi ziert für vielfältige Aufgabenbereiche in einem Unternehmen – wie etwa Einkauf und Logistik, Marketing und Vertrieb, Rechnungswesen und Controlling, Personalwesen und Finanzwirtschaft. Betriebswirte werden in nahezu allen Wirtschaftsbranchen gesucht, von der Automobilindustrie bis zur Zweiradindustrie. Nahezu jedes private und öffentliche Unternehmen braucht studierte Betriebswirte, von klein- und mittelständischen Betrieben bis zu global aufgestellten Großkonzernen. Ein BWL-Studium schafft die Grundvoraussetzung, später in Führungspositionen und ins Management aufzusteigen und ein attraktives Gehalt zu verdienen. Bis in den Vorstand können es allerdings nicht alle schaffen, dafür ist die Konkurrenz zu groß. Man kann aber auch versuchen, sich selbstständig zu machen und sich ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen. Worauf kommt es im BWL-Studium an? Mitbringen für ein BWL-Studium muss man Interesse an wirtschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Themen, mathematische und analytische Kenntnisse und Fähigkeiten, kommunikatives Talent und Überzeugungskraft, gleichermaßen Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit, gute Englischkenntnisse und wie in jedem Studium Eigeninitiative und Selbstdisziplin. Aber keine Sorge – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Man muss halt an sich arbeiten – dabei können Praktika, Auslandssemester, soziales Engagement wie die Mitarbeit in der Fachschaft und nicht zuletzt auch die BWL-Bücher der ».... für Dummies«-Reihe hilfreich sein. Wie ist das Bachelor-Studium aufgebaut? Die Regelstudienzeit in den betriebswirtschaftlichen Bachelor- Studiengängen liegt zwischen sechs bis acht Semestern, in denen man 180 bis 210 Leistungspunkte (ECTS-Punkte, Credit Points) erreichen muss. Wie genau das Studium aufgebaut ist, hängt von der Hochschule ab. Zu Beginn werden vor allem betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen (Produktion und Logistik, Marketing, Kostenrechnung, Bilanzen, Personalwirtschaft, Finanzierung) und Methodenkenntnisse (Wirtschaftsmathematik, Statistik) vermittelt. Je nach Hochschule und Ausrichtung des Studiengangs unterscheiden sich in den höheren Semestern die Studieninhalte und -schwerpunkte voneinander. Neben Wirtschaftssprachen und Auslandssemestern sind häufi g Seminare und Projektarbeiten in den Studienverlaufsplan integriert, die die Soft Skills schulen und erweitern sollen. In einigen Studiengängen geben obligatorische, mehrwöchige Praktika den Studierenden die Möglichkeit, die theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden, und bieten Unternehmen und Studierenden die Chance, sich gegenseitig genauer kennenzulernen. Und nach dem Bachelor-Studium? Entweder geht man in die Praxis und heuert bei einem Unternehmen an oder man schließt direkt ein drei- bis viersemestriges betriebswirtschaftlich ausgerichtetes Master-Studium (warum nicht an einer anderen Hochschule?) an. Man kann auch beides kombinieren, wenn das Master-Studium erst nach einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit begonnen wird. In den Master-Studiengängen können die erworbenen Kenntnisse weiter vertieft und ergänzt werden. Zur Wahl stehen meist spezialisierte Master-Studiengänge mit Schwerpunkten wie Bank- und Finanzmanagement, Controlling, Personalmanagement oder Marketing. Ein erfolgreicher Master-Abschluss kann den eigenen Karriere-Aussichten dann noch einmal einen kräftigen Schub geben und den persönlichen »Marktwert« in der Berufswelt erhöhen. Nicht zuletzt könnte auch eine wissenschaftliche Karriere mit Promotion folgen. Welchen Weg Sie auch immer einschlagen, ich wünsche Ihnen dafür viel Erfolg und drücke Ihnen die Daumen für einen guten Abschluss. Dr. Tobias Amely Professor für Betriebswirtschaftslehre (insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft) an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Autor mehrerer betriebswirtschaftlicher Lehrbücher in der ».... für Dummies«-Reihe. DIE ZEIT(UNG) DER ERSTSEMESTER Aller Anfang ist schwer, doch mit Fachexpertise, Rat und Tat stehen wir dir zur Seite. LERNTYPEN Jeder ist auf seine Art einzigartig, aber manchmal macht es Spaß, in eine Schublade gesteckt zu werden. CHECK-OUT HOTEL MAMA Ausziehen will gelernt sein. WG oder eigene Bude – wir geben dir Tipps, damit du nicht im totalen Chaos versinkst. 1 Editorial Seite 1 Finde heraus welcher Lerntyp du bist! Seite 2 Must-Haves, Sparfuchs, Last-Minute-Lerner und Co. Seiten 3 bis 8 Goodbye Hotel Mama Seite 4 Check-out Hotel Mama Seite 5 Der Industriekontenrahmen (IKR) Seite 6-7 Geld regiert die Welt Impressum Seite 8 Sparfuchs Geist Hyperventilator


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