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© 2016 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim

Physik Journal 15 (2016) Nr. 3

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Quanteninformationen, Quantengatter

usw. in dem jeweils geeignetsten System

implementiert und dann über optische

Glasfasernetze und Wellenlängenkonver-

ter zu einem funktionalen Gesamtsystem

gekoppelt. Ob dieser Ansatz praxistaug-

lich und skalierbar ist, wird sich in den

nächsten Jahren zeigen. Sicher ist jedoch,

dass hierfür ein konzertiertes Zusam-

menwirken unterschiedlicher Fachgebiete

nötig sein wird. Die Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler bedauerten, dass in

Deutschland bislang kein designiertes

Förderprogramm für hybride oder über-

haupt für Quantentechnologien existiert.

Dadurch könne leicht der Anschluss an

die bereits existierenden internationalen

Aktivitäten verloren gehen.

Ausschlaggebend für den Erfolg des

Seminars war neben dem Engagement

aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer

auch die hervorragende Umgebung des

Physikzentrums Bad Honnef, das den

wissenschaftlichen Austausch gerade auch

zwischen jungen Forscher/innen und Ex-

pert/innen optimal fördert. Wir danken

der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung

für ihre Unterstützung.

Janik Wolters, Andreas Schell

und Oliver Benson

Element Specific Structure Deter-

mination in Materials on Nano-

meter and Sub-Nanometer Scales

using modern X-Ray and Neutron

Techniques

588. WE-Heraeus-Seminar

Thematisch standen bei diesem Seminar

vor allem neuere Entwicklungen und

Forschungsresultate aus dem Bereich

der atomar auflösenden Röntgen- und

Neutronenholographie sowie der ano-

malen Röntgenstreuung im Zentrum.

Zusätzlich wurden aber auch jüngere

Anwendungsverfahren und Ergebnisse

aus anderen atomar auflösenden Synchro-

tron- und Neutronentechniken sowie aus

unterschiedlichen theoretischen Herange-

hensweisen vorgestellt. Insgesamt lockte

das Seminar 46 Teilnehmerinnen und

Teilnehmer aus neun Nationen an, von

denen 19 eingeladene Redner waren. Da-

rüber hinaus hatten sechs jüngere Wissen-

schaftler die Gelegenheit, ihre Arbeiten

in Form von Kurzvorträgen vorzustellen.

20 Teilnehmer konnten ihre Forschungs-

ergebnisse mit Postern präsentieren.

Das Seminar begann mit zwei Über-

sichtsvorträgen, welche die historische

und technische Entwicklung der anomalen

Röntgenstreuung (J. F. Berar) und der ato-

mar auflösenden Holographie (M. Tegze)

rekapitulierten. Weitere Übersichts- und

Forschungsberichte zur Holographie

folgten am Montag, während der Dienstag

den theoretischen Methoden und den

Dr. Janik Wolters

,

Universität Basel;

Dr. Andreas W.

Schell

, Kyoto Univer-

sity;

Prof. Dr. Oliver

Benson

, HU Berlin

Prof. Dr. Wolf-Chris-

tian Pilgrim

, U Mar-

burg,

Dr. Pawel Ko-

recki

, U Krakau/

Polen und

Prof. K.

Hayashi

, Sendai/Ja-

pan

Forschungsberichten zur anomalen Rönt-

genstreuung vorbehalten war. Der Mitt-

woch stand ganz im Zeichen thematisch

verwandter Forschungsmethoden, wobei

vornehmlich über atomar aufgelöste Struk-

turresultate aus der Neutronen-Isotopen-

Substitution, der Röntgen-Feinstruktur-

analyse (XAFS) und der Photoelektronen-

Spektroskopie berichtet wurde.

Zum Abschluss gab es Preise für die

informativsten Posterpräsentationen. Sie

gingen an Janis Timoshenko von der Uni-

versität Riga in Lettland, Karol Dabrowski

von Jagiellonischen Universität Krakau in

Polen und an Annalisa Polidori von der

Universität Bath in England.

Insgesamt war das Seminar thematisch

sehr breit konzipiert, was die Teilnehmer

durchweg als positiv und fachlich berei-

chernd empfanden. Insbesondere wurde

die angenehme und motivierende Atmo-

sphäre des Physikzentrums gelobt, die das

Seminar zu einem großartigen Erlebnis

machte und damit einen äußert intensiven

wissenschaftlichen Austausch ermög-

lichte. Unser Dank gilt der Wilhelm und

Else Heraeus-Stiftung für ihre großzügige

finanzielle wie auch organisatorische

Unterstützung des Seminars.

Wolf-Christian Pilgrim, Pawel Korecki

und K. Hayashi

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