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© 2016 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim

Physik Journal 15 (2016) Nr. 3

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Fragen zur beruflichen Orientie­

rung oder Probleme auf Augenhöhe

besprechen kann.

Vorgegebene Regeln für das

DPG Mentoringprogramm gibt

es praktisch nicht, allerdings ein

paar Empfehlungen: So ist es

hilfreich, bereits auf der Auftakt­

veranstaltung eine gemeinsame

Mentoringvereinbarung mit Zielen

und Erwartungen zu formulieren.

Denn Erwartungen, die man nicht

kennt, kann man auch nicht erfül­

len. Zudem sind mindestens drei

persönliche Treffen während des

Jahres empfohlen. „Die Mentoring­

beziehung lebt vor allem von der

Neugier, dem Enthusiasmus und

der Offenheit beider Tandempart­

ner“, ist Marcel Wunram überzeugt.

„Von dem Programm können alle

Teilnehmer profitieren, wenn sie

Initiative zeigen, Zeit mitbringen

und offen sind für Neues.“

Im Herbst startet die siebte Run­

de des DPG Mentoringprogramms.

Die Anmeldung dafür ist noch bis

zum 30. April 2016 möglich.

Maike Pfalz

Eines einte fast alle Teilnehmer des

Mentoring-Programms, die ich bei der

Auftaktveranstaltung in Heidelberg

kennengelernt habe: Sie hatten sich

„halt mal angemeldet, um zu schauen,

ob das was ist.“ Der Tenor nach dem

Auftakt: Das scheint was zu sein!

Viele finden den Übergang von der

Universität in die Industrie respektein-

flößend. Physik ist ein Fach, mit dem

man Arbeit finden kann – aber wo su-

chen? Für solche Probleme hilft es, mit

Menschen zu reden, die nach ihrem

Physikabschluss nun im Beruf stehen.

Ich habe mich angemeldet, weil ich

kurz vor dem Masterabschluss noch

unsicher war, ob ich promovieren oder

in die Industrie einsteigen sollte. Diese

Entscheidung habe ich schon gefällt –

ich promoviere. Dennoch hat mir das

Programm geholfen. Ich würde später

gerne in Wissenschaftsjournalismus

oder -kommunikation arbeiten. Meine

Mentorin stammt aus diesem Bereich

und konnte erzählen, wie der Arbeits-

alltag aussieht, und Tipps geben, wie

man an große Zeitungen und Zeit-

schriften herantritt oder worauf ich

auch während der Promotion achten

kann. Unsere bislang zwei Treffen hal-

fen mir, genauer zu wissen und zu de-

finieren, was ich wirklich will – und ge-

ben mir Mut, mich auf mein Wunsch-

gebiet zu konzentrieren.

Während des Mentoringprogramms

hat man zudem die Möglichkeit, mit

anderen Mentoren zu reden, die auch

helfen, ohne der Tandempartner zu

sein. So bekommt man einen guten

Überblick darüber, was sich mit einem

Physikabschluss später anstellen lässt.

Bei der Auftaktveranstaltung hat je-

der Mentee auf einem Zettel sein per-

sönliches Ziel des Mentorings notiert.

Ich bin gespannt, bei wie vielen die

eilig notierten Ziele auf dem Papier

tatsächlich wahr werden.

Dennis Schulz

E RWA R T U N G E N E I N E S M E N T E E S

Bei der Auftaktveranstaltung hatten die Tandems viel Zeit für persönliche Gespräche.

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