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Vakuumtechnik

PINK GmbHVakuumtechnik

· Gyula-Horn-Str. 20 · 97877 Wertheim · Germany

T +49 (0) 9342 872-0 · F +49 (0)9342 872-111 ·

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www.pink-vak.de

Besuchen Sie uns auf den DPG-Tagungen in

Hamburg, Hannover, Regensburg und Darmstadt.

Von PINK produzierte

Experimentierkammer für das

DynaMax-Projekt (BESSY II) mit

Drehdurchführungen DN 800/850 COF

und DN 160 CF. Sie dient der Grund-

lagenforschung mittels zeitaufgelöster

Experimente im 100fs-Bereich

(Winkelauflösung der Drehdurch-

führung:

0,001° pro Motorschritt).

Innovativ und intelligent.

Präzise und produktiv.

Zuverlässig und zukunftsweisend.

PINK, der Weltmarktführer für vakuumtechnische Sonderanlagen,

produziert seit rund 30 Jahren Anlagen und Systeme nach Kunden-

anforderung. Zum umfassenden Produktspektrum zählen u.a. UHV-

Systeme für Linearbeschleuniger, Ionenstrahl-Therapieanlagen,

Präzisionsbeschichtungsanlagen, Dichtheitsprüfanlagen sowie

Hochvakuum-Lötöfen.

Führende internationale Technologieunternehmen, u.a. aus der

Halbleiter- und Elektronikindustrie, der Medizintechnik, der Luft- und

Raumfahrt sowie der Wissenschaft und Forschung vertrauen auf die

innovativen Produkte des Familienunternehmens aus Wertheim.

P H Y S I K I M A L L TA G

das Licht der LED kollimiert

und beim Eintritt in die Projek-

tionseinheit durch ein zweites,

der LED zugewandtes Array aus

Kondensor-Mikrolinsen nochmals

„feinjustiert“. Zudem dient eine

Absorptionsstruktur, die in das

Bauteil integriert ist, als Blende.

Scharf projiziert

Die gewünschte Beleuchtung erfor-

dert jedoch eine weitere Verfeine-

rung der Projektionseinheit (

Abb. 2

).

Bei einem Abstand von weniger als

20 Zentimetern zwischen Schweller

und Boden wäre der ausgeleuchtete

Bereich extrem klein, wenn das

Licht einfach senkrecht auf den Bo-

den fallen würde. Daher ist die Pro-

jektionseinheit um einen Winkel

von ungefähr 80° gegen den Boden

geneigt: Die „Leinwand“ steht so-

mit schräg zur Optik, wodurch die

Schärfe des Bildes leidet. In einem

Einkanalsystem bleiben zwei Mög-

lichkeiten, die Schärfentiefe zu ver-

bessern: Entweder blendet man das

Objektiv ab und reduziert dadurch

Lichtstrom und Bildhelligkeit. Oder

man verwendet Freiformflächen,

also nicht-symmetrische Flächen,

für die Optik, das Dia oder beide

und erhält ein sehr komplexes ein-

kanaliges System.

Bei der mehrkanaligen Optik

hängen dagegen Objektivdurch-

messer, Baulänge und Lichtstrom

nicht mehr voneinander ab. Im

mehrkanaligen Projektionssystem

hat jede Mikrolinse des Arrays

aufgrund ihrer geringen Öffnung

eine große Schärfentiefe. Dank der

großen Zahl an Mikrolinsen bleibt

der Lichtstrom hoch. So genügt es,

das Dia jeder Mikrolinse leicht zu

verändern, um für die Umfeldbe-

leuchtung eine scharfe Abbildung

auf dem Boden zu erzielen. Die

einzelnen Bilder der äquidistant

angeordneten, identischen Struk-

turen auf den Dias werden auf der

schräg stehenden „Leinwand“ zur

Deckung gebracht, indem die Dias

abhängig von der lateralen Posi-

tion der Mikrolinse im Array etwas

seitlich verschoben werden. Das

Resultat ist die scharfe Abbildung

strukturierter Lichtteppiche mit

mehreren Quadratmetern Fläche

von der Fahrertür bis zum Heck. So

lassen sich Pfützen und Steine beim

Ein- und Aussteigen immer recht-

zeitig erkennen!

Michael Vogel

*

Ich danke Andreas Bräuer vom

Fraunhofer-Institut für Ange-

wandte Optik und Feinmechanik,

Jena, für hilfreiche Erläuterungen.

Abb. 2

Die Projektionseinheiten beste-

hen aus mehreren Schichten. Das Licht

einer LED fällt von links ein und trifft

zunächst auf ein Kondensorarray aus

Mikrolinsen. Hier wird das Licht homo-

genisiert und parallelisiert, sodass sich

die Streulichtanteile verringern. Dann

folgt das Dia mit der abzubildenden

Struktur, das auf einem Substrat aus Glas

angebracht ist. Auf der anderen Seite

befindet sich das Objektarray. Die mehr-

kanalige Projektion erzeugt ein vergrö-

ßertes, scharfes und helles Bild des Dias

in kurzer Entfernung zur Lichtquelle.

Kondensorarray

Glassubstrat

Beleuchtung

Bild

Objektarray

Projektionslinsenarray

M. Sieler et al.