Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung
Ausschreibung
WE-Heraeus-Klausurtagungen („Hüttenseminare“)
In vielen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen hat der mehr-
tägige Rückzug auf eine Hütte in den Bergen oder eine ver-
gleichbare Einrichtung in schöner Umgebung Tradition. Er
erlaubt den intensiven fachlichen Austausch ohne Zeit-
druck, eingebettet in gemeinsame soziale Aktivitäten. Viele
zündende Ideen und fruchtbare Kooperationen haben
ihren Ursprung in solchen wissenschaftlichen Klausuren.
Legendär sind die Berichte über angeregte Gespräche von
Großen unseres Fachs, die sie mit ihren Kollegen oder Mit-
arbeitern auf ausgedehnten Spaziergängen führten.
Der fachliche und zwischenmenschliche Gewinn aus
Gruppenklausuren ist so überzeugend, dass viele Grup-
penleiter dafür die knappe Zeit investieren und Mittel
und Wege der Finanzierung finden. Dennoch ist Letzte-
res, die Finanzierung, insbesondere für Arbeitsgruppen
jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis-
weilen ein Problem: Entweder fehlen die Mittel generell,
oder der Verwendungszweck „mehrtägige Klausurtagung“
wird nicht akzeptiert. Für solche Fälle hat die Wilhelm und
Else Heraeus-Stiftung das Förderprogramm „WE-Heraeus-
Klausurtagungen“ aufgelegt. Es richtet sich vornehmlich
an Arbeitsgruppen jüngerer Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler, die im Bereich der Physik forschen, gerne
auch anmehrere, engmiteinander kooperierende Gruppen.
Die Stiftung finanziert die Unterkunft und Verpflegung
aller Teilnehmer/innen im Rahmen der aktuellen Berg-
hütten-Preise (<50€ /Tag / Person) und einen „Heraeus-
Abend“; An- und Abreise sowie Getränke sind als Eigen-
beiträge der Teilnehmer zu leisten.
Gefordert wird ein strukturiertes wissenschaftliches Vor-
tragsprogramm, an dem sich alle wissenschaftlichen
Mitglieder einer Gruppe beteiligen, sowie ein kommuni-
kationsförderndes Rahmenprogramm und ein Abschluss-
bericht.
Anträge können zweimal im Jahr zu den bekannten Sit-
zungsterminen der Stiftungsgremien eingereicht werden
(Deadlines siehe
www.we-heraeus-stiftung.de). Sie sind
grundsätzlich formlos, müssen aber neben den Basis-
daten Gruppenporträt, Ort und Dauer des Treffens auch
eine Teilnehmerliste, vorläufige Tagesprogramme, CV
des/der verantwortlichen Gruppenleiters/leiterin sowie
eine Publikationsliste der Gruppe der letzten drei Jahre
enthalten; ferner erwartet die Stiftung eine Erklärung,
dass die Klausurtagung nicht aus anderen Mitteln der Ar-
beitsgruppe finanziert werden kann. Pro Gruppe sind maxi-
mal drei Förderungen möglich.
Die Auswahl der Unterkunft bleibt den Antragstellern über-
lassen. Sämtliche Absprachen mit den Betreibern einer Un-
terkunft sind von der Arbeitsgruppe zu leisten.
Hinweis: Die Stiftung vermittelt gerne auch einen Kontakt
zur Hanauer Hütte in den Lechtaler Alpen (1922m Höhe,
nur Sommermonate geöffnet), die der Stifter Dr. Wilhelm
Heinrich Heraeus häufig besucht und großzügig finanziell
unterstützt hat.
Bitte richten Sie Anträge an:
Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung
Postfach 1553
D-63405 Hanau
Nächste Deadline: 1. April 2016
Wilhelm und Else Heraeus-Klausurtagungen




