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Generation of

circularly polarized

laser radiation

Application

Schäfter+Kirchhoff develop and manufacture laser sources,

line scan camera systems and fiber optic products for world-

wide distribution and use.

info@SukHamburg.de www.SuKHamburg.com

Interfaces:

color

monochrome

1.

0

0.0

400

600

800

1

000

Spectral

range

512 to

8160 pixels

LaserBeamCoupler

forSinglemode

Fibers

Laser Beam Coupler

60SMS-1-4-…

Fiber

collimator

60FC-...

integrated quarter-wave plate

Fiber Port Clusters for

Fiber Collimator 60FC-Q-...

TM

USB

3.0

Austria

France

Spain

Germany

Italy

UK

Switzer-

land

USA

Russia

PR China

India

Japan

Republic

of Korea

In global use

Interface:

Power supply

via USB

Application:

Adjustment of left-

handed and right-

handed circular

polarization.

45°

USB

2.0

Fiber Input Connector

Measurement of re-

sulting Polarization

Extinction Ratio

Connector

key

Bad

Good

Polarization Alignment

Application:

Measurement System

Polarization Analyzer

Series SK010PA-...

Interface: USB 2.0 ·

Multiple Wavelength Ranges 350 – 1600nm

SK 9170:GrayScaleLineSignal –0

SK 9170:GrayScaleLineSignal – 1

255

255

0

0

0

0

ZOOM

ZOOM

Line Scan Cameras

512 to 8160 pixels. Color, monochrome, or

sensors.

www.SuKHamburg.com/linescan

Besuchen Sie uns: 1. - 3. März 2016

Leibniz-Universität Hannover

Frühjahrstagung Hannover 2016

R

G

B

V

Apochromaticcorrected

fiberoptics400 -660nm

405 460

532 660

Laser Line, Micro Focus,

Laser Pattern Generators

Wavelengths 405 – 2050 nm

Fiber Optic Components and

Fiber Coupled Laser Sources

polarization maintaining for wavelengths 370

1700nm

M

O

T

agneto

ptical

raps

Pekola und Kollegen haben Szi-

lards autonomen Dämon nun ex-

perimentell realisiert. Ihr Apparat

besteht aus einer „Systemzelle“ und

einer „Dämonenzelle“, in denen

einzelne Elektronen enthalten sind

(

Abb. 1

). Die Systemzelle besteht aus

einem kleinen Metallstück aus Kup-

fer, das über supraleitende Alumi-

niumdrähte mit zwei metallischen

Leitern verbunden ist. Mit ihrer

Hilfe können die Elektronen auf

das Metallstück tunneln und wieder

herunter. Supraleitendes Material

stellt dabei sicher, dass die Elektro-

nen keine Wärme aus dem System

entziehen. Die Systemzelle ist auf

ähnliche Weise an die benachbar-

te Dämonenzelle angeschlossen.

Diese registriert die Spannung, die

ein Elektron erzeugt, wenn es die

metallische Insel verlässt oder dort

ankommt. Diese Spannung akti-

viert wiederum den Dämon: Wenn

ein Elektron auf die Insel tunnelt,

fängt die Dämonenzelle das Elek-

tron dort mit einer positiven La-

dung ein. Wenn ein Elektron die

Insel verlässt, stößt der Dämon es

durch eine negative Ladung ab.

Die induzierte Ladung zwingt die

Elektronen, gegen ein Potential zu

tunneln, wodurch sich das System

abkühlt. Das System ist vollständig

in sich geschlossen, und der Prozess

gelingt durch eine geschickte Ver-

drahtung der beiden Zellen.

In Übereinstimmung mit den

Vorhersagen theoretischer Modelle

sinkt die Temperatur des Systems

durch die Aktionen des Dämons,

während dessen Temperatur an-

steigt. Die Temperaturänderung

wird durch die Transinformation,

d. h. die Korrelationen zwischen

System und Dämon, bestimmt.

Diese Größe beschreibt also, wieviel

der Dämon von dem System „weiß“.

Dieses Experiment ist sehr be-

deutend, da wir nun zum ersten

Mal ein vollständig autonomes Sys-

tem haben, das unserer alltäglichen

Intuition entspricht – nämlich,

dass wir unser Wissen um die mi-

kroskopischen Eigenschaften und

Dynamik dazu verwenden können,

um makroskopisch mehr Arbeit

zu gewinnen, als die ursprüngliche

Formulierung des zweiten Haupt-

satzes erlaubt. Das heißt aber nicht,

dass der Hauptsatz nicht gilt. Viel-

mehr bedeutet es, dass wir Physiker

ihn so sorgfältig formulieren müs-

sen, wie es die gegebene Situation

erfordert. Im Fall des Maxwellschen

Dämons ist beispielsweise ein Teil

der erzeugten Entropie mit der ge-

wonnenen Information gleichzuset-

zen. Das Experiment der finnischen

Forscher hat gezeigt, dass autonome

Dämonen existieren können und

nicht nur eine theoretische Spielerei

sind. Das bietet die Möglichkeit,

fundamentale Axiome der Thermo-

dynamik oder die Beschreibung

von Informationsverarbeitung zu

prüfen. Damit sich Information mit

hoher Effizienz schreiben und lesen

lässt (z. B. bei der ferngesteuerten

Bedienung eines Computers im

All), ist es wichtig zu wissen, wel-

chen Beitrag die Information zur

Entropieerzeugung leistet.

Eines Tages haben wir vielleicht

einen echten mechanischen Dä-

mon, wie ihn sich Szilard

[8]

und

jüngere theoretische Abhandlungen

[10]

ausgemalt haben. Mechanische

Systeme sind sehr viel anschau-

licher als ihre elektronischen

Gegenstücke und im wahrsten

Sinne des Wortes begreifbar. Daher

könnten sie die fundamentalen

Prinzipien der Thermodynamik

besser verdeutlichen.

Sebastian Deffner

[1]

V. Koski

et al., Phys. Rev. Lett.

115

,

260602 (2015)

[2]

S. Deffner

und

C. Jarzynski

, Phys. Rev. X

3

, 041003 (2013)

[3]

H. S. Leff

und

A. F. Rex

(Hrsg.), Max-

well’s Demon 2: Entropy, Classical and

Quantum Information, Computing,

IOP Publishing, Bristol (2003)

[4]

E. Lutz

und

S. Ciliberto

, Phys. Today

68

,

30 (2015)

[5]

R. Landauer

, Phys. Today

44

, 23 (1991)

[6]

A. C. Barato

und

U. Seifert

, Phys. Rev. E

90

, 042150 (2014)

[7]

J. M. R. Parrondo

et al., Nature Phys.

11

,

131 (2015)

[8]

L. Szilard

, Z. Phys.

53

, 840 (1929)

[9]

D. Mandal

und

C. Jarzynski

, PNAS USA

109

, 11641 (2012)

[10]

Z. Lu

et al., Phys. Today

67

, 60 (2014)